Taufe

Die Taufe von Kleinkindern kann in allen drei Pfarrkirchen gefeiert werden, im Regelfall ist die Pfarrei des Wohnsitzes zuständig. In unserem Seelsorgebereich gibt es festgelegte Tauftermine, von denen nur in dringenden Ausnahmefällen abgewichen wird. Zur Kindertaufe gehört auch ein Taufgespräch mit den Eltern und ggf. den vorgesehenen Paten. Informationen über die Pfarrbüros.
Kinder im Schulalter, Jugendliche und Erwachsene werden in einem längeren Kurs auf die Taufe (und ggf. die Erstkommunion und Firmung) vorbereitet. Dieser Katechumenats-Kurs geschieht Gemeinde-übergreifend. Für Erwachsene beginnt er im September.

Firmung

Die Firmvorbereitung von Jugendlichen, die bei der Firmung mindestens 16 Jahre alt sein müssen, geschieht für die drei Pfarreien gemeinsam. Wenn Sie bis Ende Oktober keine persönliche Einladung bekommen haben und Interesse an der Firmung haben, melden Sie sich bitte in Ihrem Pfarrbüro. Für 2018 hat der Firmkurs schon begonnen, ein Einstieg ist nicht mehr möglich. Firmtermin ist der 10. Mai 2018 mit Weihbischof Herwig Gössl. Erwachsenenfirmung im Bamberger Dom ist möglich am Samstag vor Pfingsten und am Samstag vor dem ersten Advent.
Die Erwachsenenfirmung wird Ende des Jahres in Bamberg zentral gefeiert. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Erwachsene zusammen mit den Jugendlichen gefirmt werden. Fragen Sie ggf. im Pfarrbüro.

Erstkommunion

Auch zur Erstkommunion führt ein mehrere Monate dauernder gemeindlicher Kurs, der das Sakrament der Eucharistie erschließt. Der Kurs wendet sich zuerst an die Kinder, die die 3. Klasse besuchen. Die Feier der Erstkommunion findet in jeder einzelnen Gemeinde statt, in St. Sebald und St. Bonifaz am am 8. April in Sebald und Bonifaz, am 6. Mai in Herz Jesu. Wenn Sie bis Anfang Oktober kein Einladungsschreiben erhalten haben, melden Sie sich unbedingt im Pfarrbüro!

Bußsakrament

Im Zusammenhang mit der Erstkommunion werden die Kommunionkinder auch auf die erste Beichte vorbereitet.
Beichtgelegenheit ist jeden Samstag um 17.00h in St. Bonifaz. Zu herausragenden Festen gibt es auch Beichtgelegenheit in den anderen Pfarrkirchen. Für längere Beichtgespräche oder bei dringendem Gesprächsbedarf zum Empfang des Bußsakraments können Sie jederzeit einen Termin vereinbaren.

Ehe

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, reservieren Sie bitte, sobald der Wunschtermin feststeht, die gewünschte Kirche und nehmen Sie Kontakt mit dem Priester oder Diakon auf, der Sie trauen soll. Im Rahmen eines ersten Traugesprächs (frühestens sechs Monate vor der Trauung) werden Ihnen auch viele Möglichkeiten zur gemeinsamen Gestaltung aufgezeigt.
Sind Sie sich unsicher, ob Sie kirchlich heiraten können oder wollen, bieten die Seelsorger Ihnen darüber gerne ein Vorgespräch an.

Weihe

Ein derzeit seltenes Sakrament! Obwohl grundsätzlich der Bischof und seine Mitarbeiter für Weihe und Ausbildung zuständig sind, stehen für eine Orientierung und erste Informationen alle Seelsorger gerne bei. Dasselbe gilt für die Suche nach einem kirchlichen Beruf oder einen möglichen Ordenseintritt.

Krankensalbung

Die Krankensalbung ist die Zusage der Stärkung und des Beistand Gottes in Zeiten der Not und Krankheit. Für die Krankensalbung gibt es mehrere Formen:
Nach Vereinbarung individuell in einem Wortgottesdienst oder bei einer Werktagsmesse in der Kirche, sinnvoll etwa vor einem längeren Krankenhausaufenthalt oder einer Operation.
Nach telefonischer Vereinbarung zuhause oder am Krankenbett, im Rahmen eines seelsorglichen Besuches. Auch hier ist es gut, wenn eine kleine Gemeinde zur Feier zusammenkommen kann (Familie, Nachbarn, Freunde).
In akuter Todesgefahr im Rahmen des sogenannten „Versehganges“, in Verbindung auch mit den Sakramenten der Buße und der Eucharistie („Wegzehrung“) zu jeder Tages- und Nachtzeit.

kirchliche Begräbnisfeier

Nach dem Tod eines katholischen Christen kümmert sich als erster Ansprechpartner meist das Beerdigungsinstitut um die ersten Planungen. Steht der Termin für die Trauerfeier fest, werden Sie zu einem Trauergespräch eingeladen, bei dem die Erlebnisse mit dem Verstorbenen, Ihre Erfahrungen mit seinem Tod, die Trauer und die christliche Hoffnung zur Sprache kommen. Obwohl für Christen im Gedenken an das Begräbnis Jesu die Erdbestattung empfohlen wird, gibt es auch für Feuerbestattung, Urnenbeisetzung und andere Begräbnisarten Möglichkeiten für eine gute Gestaltung. Lediglich die anonyme Bestattung stellt für Christen keine angemessene Art des Umgangs mit dem Tod dar.

alles andere

Mit Ihren Fragen und Wünschen, mit persönlichen und auch ausgefallenen Anliegen können Sie sich jederzeit an Ihre Seelsorger wenden. Vieles ist im Gespräch zu beantworten, zu lösen, auch individuelle Wünsche sind oft zu verwirklichen. Haben Sie keine Scheu, danach zu fragen.